Fusionsvereinbarung unterzeichnet

23.08.2018

Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein startet ab 01.01.2020

 

Fusionsvereinbarung unterzeichnet – noch besser für die Zukunft aufgestellt

 

 

Zweifellos ein historischer Vorgang im altehrwürdigen Oberweseler VG-Ratssaal: Im Rahmen der Sitzung des Lenkungsausschusses zum Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Emmelshausen und St. Goar-Oberwesel unterzeichneten die beiden Bürgermeister die diesbezügliche Fusionsvereinbarung. Vorangegangen waren Beschlüsse der Verbandsgemeinderäte, Städte und Ortsgemeinden, die mit überwältigender Mehrheit für einen freiwilligen Zusammenschluss der beiden Verbandsgemeinden votiert haben.

 

Peter Unkel und sein Amtskollege Thomas Bungert zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Verlauf der Fusionsverhandlungen. Alle Akteure haben sehr gut, vertrauensvoll und sachorientiert zusammengearbeitet. Sehr förderlich ist dabei die Tatsache, dass beide Verbandsgemeinden sehr ähnliche Verwaltungsstrukturen haben, finanziell gleichermaßen gut aufgestellt sind, entlang der A 61 über eine starke, erfolgreiche Achse von Industrie- und Gewerbegebieten verfügen, sich mit den generalsanierten Bädern in Emmelshausen und St. Goar-Werlau bestens ergänzen und nicht zuletzt eine herrliche Landschaft und Natur im Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ und „ganz vorne im Hunsrück“ bieten.

 

„Gemeinsam sind wir stärker und für die Zukunft noch besser aufgestellt“, betonten beide Bürgermeister unisono.

 

Nach der nun erfolgten Unterzeichnung der Fusionsvereinbarung wird im Innenministerium ein diesbezügliches Landesgesetz ausgearbeitet. Dieses Gesetz ist Voraussetzung dafür, dass zur Kommunalwahl am 26. Mai 2019 der neue VG-Rat und der/die VG-Bürgermeister/in gewählt werden können. Sie werden ihre Arbeit zum 01. Januar 2020 aufnehmen, denn dann soll die Fusion in Kraft treten. Bis dahin bleiben die bisherigen VG-Räte weiter bestellt und die beiden Bürgermeister im Amt. Wenn alles wie vorgesehen klappt, wird das Land Rheinland-Pfalz für den freiwilligen Zusammenschluss eine „Hochzeitsprämie“ von 2 Mio Euro überweisen.

 

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